Tagungen
2013
AG-E Frühjahrstagung
am 13. und 14. Juni 2013 an der Hochschule Geisenheim zum Thema
Programmakkreditierung – Systemakkreditierung – Audit?
Qualitätssicherung für modulare wissenschaftliche Weiterbildung
Sowohl Programmakkreditierung, Systemakkreditierung als auch Qualitätsaudit stellen jenseits von Aufwand und Kosten eine große Herausforderung für die Akteure im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen dar: So müssen im Sinne des "Lebenslangen Lernens" modulare wissenschaftliche Weiterbildungsangebote einschließlich kumulativer Modelle systematisch in die Qualitätssicherungsprozesse integriert werden. Gleichzeitig müssen diese Prozesse den spezifischen Anforderungen der Qualitätssicherung in der wissenschaftlichen Weiterbildung gerecht werden.
Die AG-E Frühjahrstagung findet in Form eines moderierten Workshops statt. Der Workshop bietet eine Plattform für den Austausch über Begriffe, Konzepte, Verfahren und Perspektiven. In offenen Diskussionen mit eingeladenen ExpertInnen werden unterschiedliche Strategieansätze diskutiert und die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle analysiert.
Informationen zu den Tagungsinhalten und die Anmeldung finden Sie hier.
Rückblick 2012
AG-E Frühjahrstagung
am 28. und 29. Juni 2012 an der Goethe Universität Frankfurt am Main zum Thema
Finanzierung der wissenschaftlichen Weiterbildung
– Regelungen und Modelle aus wirtschaftlicher, rechtlicher und organisatorischer Sicht
Die Finanzierung wissenschaftlicher Weiterbildung ist vielfältig und allgemein wenig transparent. Sie wird auf Seiten der Hochschulen insbesondere von landesrechtlichen Rahmenvorgaben, EU-Recht, der jeweiligen Organisationsstruktur der wissenschaftlichen Weiterbildung an der Hochschule, hochschulspezifischen Verfahren und der Art des Angebots bestimmt. Es stellen sich zahlreiche Fragen in diesem Kontext wie z.B.
- Was bedeutet das EU-Trennungsrecht für die wissenschaftliche Weiterbildung? Sind diese Regelungen für die wissenschaftliche Weiterbildung (sinnvoll) anwendbar?
- Was meint eigentlich Vollkostenrechnung und wie wird diese in den Hochschulen umgesetzt? Wie werden die Teilnehmergebühren bzw. –entgelte kalkuliert?
- Wer ist an der Hochschule für die Aufstellung und Überprüfung von Regeln und Verfahren zuständig?
- Gibt es Angebote, die aufgrund des bildungspolitischen Auftrags der Hochschulen nicht kostendeckend angeboten werden (müssen)?
- Wie erfolgen Anschubfinanzierungen von neuen Angeboten im Einzelfall? Welche Rolle spielen hierbei öffentliche Fördermittel?
- Wie ist der Umgang mit defizitären Angeboten (Risikokapital oder Querfinanzierung)?
- Gibt es in den Hochschulen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung eine Grundausstattung an Personal und Kapital? Muss diese ggf. vor dem Hintergrund der Vollkostenrechnung refinanziert werden?
Auf Seiten der Teilnehmenden nehmen unter finanziellen Gesichtspunkten nicht nur die persönlichen Ressourcen oder die Beteiligung des Arbeitsgebers an den Kosten der Weiterbildung Einfluss auf die Teilnahme, sondern beispielsweise auch die Inanspruchnahme von Stipendien, Fördermöglichkeiten (z.B. Bildungsprämie, Bildungsscheck oder Bildungsurlaub) sowie die steuerliche Absetzbarkeit der durch die WB entstehenden Kosten.
- Welche Erfahrungen mit vorhandenen Finanzierungsmöglichkeiten seitens der Teilnehmenden werden von den Hochschulen beobachtet?
- Welche speziellen Vorkehrungen müssen Hochschulen treffen (z.B. Zertifizierung), um für diverse Fördermöglichkeiten zugelassen zu sein?
- Gibt es spezielle Beratungsangebote seitens der Hochschule / Einrichtung für Weiterbildung zu Finanzierungsmöglichkeiten?
- Welche Anstrengungen werden unternommen, weitere Finanzierungsquellen für Teilnehmende zu etablieren (Weiterbildungs-BaFöG, Stipendien, Bildungskredite usw.)?
Die genannten Aspekte und Fragen bilden die Folie der AG-E Frühjahrstagung 2012. Insbesondere die Einflussgrößen auf Seiten der Hochschulen sollen auf der Tagung näher beleuchtet, (erfolgreiche) Finanzierungsmodelle präsentiert und diskutiert werden und damit zum Erfahrungsaustausch unter den Akteuren anregen.
Die Ausschreibung für Programmbeiträge (Call for Papers) als Download finden Sie hier.
Zur Dokumentation der AG-E Frühjahrstagung 2012
